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Rotschau entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg vom slawischen Rundling zur modernen Wohngemeinde, die seit 1996 zu Reichenbach gehört. Von den Höhen hat man fantastische Ausblicke in die Umgebung bis zur Göltzschtalbrücke. Ein reines Bauerndorf war Rotschau nie. Die Nähe zu Reichenbach brachte den Einwohnern relativ zeitig Stadtgas- und Stromanschluss sowie eine Fernwasserleitung aus Muldenberg. Handwerker und Arbeiter, die nach Reichenbach oder Mylau in die Fabriken zur Arbeit gingen, siedelten sich im 19./ 20. Jahrhundert verstärkt an, was wiederum zum Wohnungsbau außerhalb des Ortskerns führte. Seit 1871 verdoppelte sich innerhalb von 40 Jahren die Zahl der Einwohner von 695 auf 1550. Es gab in Rotschau zu dieser Zeit nicht nur Textil- und Handwerksbetriebe, sondern auch eine Schule, Geschäfte aller Art für den täglichen Bedarf und mehrere Gasthäuser – und natürlich den „Rotscher Mond“… Wo ist er geblieben? Wie hat sich der Ort verändert?

 

  • 151112-Rotschau-Schule-Post

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