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Der Dorfkern von Obermylau hat heute noch die typische Form eines sorbischen Rundlings. Gehöfte in fränkischer Fachwerkbauweise gruppieren sich um den Dorfteich und bilden mit dem historischen Gasthof, der steinernen Tränke und dem Siegfried-Denkmal eine malerische Einheit. 1431 wurde „Obermelin“ erstmals urkundlich erwähnt. Eine große Wald- und Ackerfläche gehört dazu. Die Flur erstreckt sich bis zur Göltzschtalbrücke. Kein Wunder, denn das angrenzende Rittergut, von dem nur noch das Herrenhaus steht, war für die Versorgung der Burgherrschaft Mylau zuständig. Somit war der Ort immer sehr eng mit Mylau verbunden. Eine uralte Fernstraße, von Mylau kommend, führt durch einen Hohlweg hinauf zur Ruppelte und weiter über Cunsdorf, Brunn nach Leipzig. Wer benutzte sie? Was bedeutet der Stein mit der Gravur 13,1, der an dieser Straße steht?

 

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